Aktuelles: Stadtjubiläum Östringen

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Mit Humor und viel Rückenwind rund um den Nibelungenring

Närrische Fastnachter trotzten beim Rosenmontagsumzug dem miesen Wetter

Stolz wie Bolle geleitete gestern Nachmittag Oberzugmarschall Frank Maßfeller von der Odenheimer Karnevalsgesellschaft (OKG) den 51. Rosenmontagsumzug seiner Geckenzunft auf die Tour um den legendären innerörtlichen „Nibelungenring“. Um ein Haar wäre die Veranstaltung der problematischen Wetterlage mit üblen Sturmwarnungen zum Opfer gefallen, denn erst eine halbe Stunde vor dem Start konnten die Verantwortlichen von Stadt, Einsatzdiensten und OKG nach sorgfältiger Risikoabwägung den Weg für den Gaudiwurm freigeben. 

Wer sich trotz des starken Winds und der zwischenzeitlichen kurzen Regengüsse an der Umzugsstrecke eingefunden hatte, wurde von den 56 bärenstarken Nummern der närrischen Parade mehr als belohnt. Unbeeindruckt von den giftigen Böen, die Sturmtief „Bennet“ bis in den Kraichgau schickte, feierten kunterbunte Clowns, feurige Zigeuner, zuckersüße Chicas, zielsichere Waidmänner, knorzig-struppige Hexen und singende Kirchenmäuse ausgelassen den traditionellen Höhepunkt der Straßenfastnacht im Katzbachtal.

Von seinem Ausguck beim Rathaus stellte OKG-Moderator Hans Frank die vorbeiziehenden Umzugsgruppen vor, die vom schunkelnden Publikum ausgiebig bejubelt wurden.

In Odenheim hat die Fastnachtstradition breite und verlässliche Fundamente, das stellten dieses Mal unter anderem auch die ritterlichen „Nibelungen“ des Schützenvereins, die edlen „Burgperlen“ der OKG, die heißen „Flammen der Feuerwehr“, die mächtig unter Dampf stehenden „Steampunker“ vom Party Bunga sowie die feine „Rockabilly“-Show der Handballer unter Beweis. Keine Frage, dass auch dieses Jahr die „Holzblasprinzessinnen und Blechkönige“ des Musikvereins sowie die Schrägspieler der Katzbachgugga den wuseligen Faschingstross mit ihren Stimmungsliedern stets bestens im Takt hielten.

Aus Tiefenbach waren die Knackis vom „Kraichgau Country Jail“ der Faschingsfreunde sowie ein „rockender Bienenstock“ angereist, während Östringen unter anderem mit rustikalen Nordmännern vertreten war und „Eichelberg im Wunderland“ von einer Truppe des dortigen Sportvereins präsentiert wurde.

Für Furore sorgten darüber hinaus auch die feschen Burschen der Bermatinger Schnellergilde in ihrer traditionellen Fuhrmannskluft, die mit dem Peitschenknallen ihrer Karbatschen die Zuschauer begeisterten. br.