Aktuelles: Stadtjubiläum Östringen

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„Vom Dorf zur Stadt“

Es ist quadratisch, der feste Einband umschließt 228 Seiten mattgestrichenes Papier und - die neuere Geschichte der Gemeinde Östringen. Mit einer zeitlichen Punktlandung wurde das Werk kurz vor seiner Präsentation im Rahmen des Weihnachtsmarkts in einem Pressegespräch in der Gustav-Wolf-Galerie quasi druckfrisch geliefert. Und es ist noch in anderer Hinsicht eine Punktlandung, denn es wurde rechtzeitig im Jahr des 1250-jährigen Ortsjubiläums fertig. Bereits vor vier Jahren begann der Ortshistoriker Stefan Bachstädter damit, Material für eine Chronik zusammenzutragen. Aus gesundheitlichen Gründen wurde die Arbeit später auf ein Autorenteam unter der redaktionellen Leitung von Jürgen Alberti verteilt. In monatelanger Recherchetätigkeit mit Sichtung von unzähligem Material und vor allem, so Stefan Bachstädter, nach vielen Gesprächen mit Östringer Bürgern, entstand „Östringen - vom Dorf zur Stadt“. Die Idee war, die Ortschronik, die in „Östringen – Geschichte einer Stadt“ von Theodor Brauch bis 1982 dokumentiert wurde, fortzuschreiben, erklärte Bürgermeister Felix Geider. Doch die nahtlose Anknüpfung stellte sich als nicht ganz so einfach heraus, berichtete Hauptamtsleiter Wolfgang Braunecker, der die Koordination des Projektes innehatte und das herausragende Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit der Autoren lobte. Zum besseren Verständnis der Zusammenhänge sei es erforderlich gewesen, einen Blick zurück zu werfen, weshalb die Chronik in der Nachkriegszeit beginne. Die Inhalte bilden „die Lebenswirklichkeit ab, die eine Stadt wie Östringen ausmacht“, zeigen aber auch Zukunftsperspektiven auf, so Braunecker weiter. Es seien Themen aufgenommen worden, die im Vorgängerbuch nicht so ausführlich dargestellt werden, ergänzte Bachstädter. Er, Jürgen Alberti, Wolfgang Essig, Walter Rothermel und Susanne Christ bildeten das ehrenamtliche Team, das die jüngere Östringer Geschichte anhand zahlreicher Segmente aufarbeitete. Von den „natürlichen Grundlagen“ über die Entwicklung „Vom Bauern- und Arbeiterdorf zum Industrie- und Dienstleistungsstandort“ bis hin zum „Stadtentwicklungskonzept 2030“ werden verschiedene Aspekte beleuchtet. Auch die Stadtteile finden Erwähnung, wobei das Hauptaugenmerk aufgrund des 1250. Geburtstages auf der Kernstadt Östringen liege, so Bürgermeister Geider. Dabei kommen die Vereine genauso zu Wort wie die traditionellen Feste und Feiern aufgezeigt werden, wird Östringen als „Schulstadt“, aber auch als „Sportstadt“ skizziert. Neben dem Autorenteam gab es noch eine ganze Reihe weitere Beteiligte, die Text- oder Bildbeiträge lieferten oder das Endkorrektorat übernahmen. Herausgegeben von der Stadt Östringen, wurde die Chronik vom Ubstadt-Weiherer Verlag Regionalkultur hergestellt und ist im örtlichen Buchhandel sowie außerdem im Bürgerbüro des Rathauses sowie bei den Ortschaftsverwaltungen in Odenheim, Eichelberg und Tiefenbach erhältlich.  psp./br.